RedaktionRatgeber

SMS von Unbekannten mit Link: So erkennst du Betrug

Du bekommst ein unerwartetes SMS mit Link: ein Paket, deine Bank oder eine Strafe. So erkennst du Smishing, bevor du tippst.

Diesen Artikel zusammenfassen mit

„Ihr Paket wird zurückgehalten“, „Ihr Konto wird gesperrt“, „Sie haben eine offene Strafe“ ... und dann ein Link. Smishing (Phishing per SMS) gehört zu den Betrugsmaschen, die am stärksten zunehmen, und die Meldungen der NoCall-Community bestätigen den Trend. Allein im Jahr 2026 hat die RTR laut einer Presseinformation vom 16. Oktober 2026 bereits mehr als 9.000 Beschwerden über Betrugs-SMS gezählt. Bei einem unerwarteten SMS mit Link gilt: erst misstrauen, dann prüfen.

1. Die 4 Anzeichen für Smishing

  • Du hast es nicht erwartet — du hast kein Paket bestellt und keinen Vorgang gestartet.
  • Es macht Druck — „innerhalb von 24 Stunden“, „letzte Mahnung“, „sofortige Sperre“.
  • Der Absender passt nicht — eine private Handynummer statt des Namens der Bank oder Firma.
  • Es will Daten oder eine Zahlung — keine Bank und keine Behörde fragt per SMS nach Passwörtern.

Drück lange auf den Link, um die vollständige Adresse zu sehen, ohne sie zu öffnen. Misstrau Adressen mit Tippfehlern, Kurzlinks und seltsamen Endungen. Im Zweifel öffnest du die offizielle App oder tippst die Adresse selbst ein: Steig nie über den Link im SMS ein. Auch ein bekannter Absendername ist kein Freibrief: Laut einer Presseinformation der RTR vom 16. Oktober 2026 dürfen in Österreich zwar nur noch von der RTR freigeschaltete textbasierte Absenderkennungen verwendet werden, entscheidend bleibt aber, wohin der Link führt und was die Nachricht von dir will.

3. Wenn du schon getippt hast

Gib keine Daten ein und schließ die Seite. Wenn du Bankdaten angegeben hast, ruf so schnell wie möglich deine Bank an; wenn du eine App installiert hast, deinstallier sie und lass einen Virenscan laufen.

4. Das SMS melden

Melde das SMS bei der Meldestelle Rufnummernmissbrauch der RTR, blockier den Absender und melde ihn mit einem Screenshot auf NoCall, um andere zu warnen. Wenn du Geld verloren hast, erstatte Anzeige bei einer Polizeiinspektion; zusätzlich kannst du den Betrug der Meldestelle des Bundeskriminalamts melden.

Sei misstrauisch, wenn du die Nachricht nicht erwartet hast, sie Druck macht („Ihr Konto wird gesperrt“), der Absender eine private Handynummer ist oder der Link auf eine seltsame Domain führt. Banken und Behörden fragen nie per SMS nach Passwörtern.

Gib keine Daten ein, schließ die Seite und lad keine Dateien herunter. Wenn du Bankdaten angegeben hast, ruf sofort deine Bank an; wenn du eine App installiert hast, deinstallier sie und lass einen Virenscan laufen.

Wo melde ich ein Smishing-SMS?

Bei der Meldestelle Rufnummernmissbrauch der RTR (Online-Formular) und mit einem Screenshot auf NoCall. Wenn du Geld verloren hast, erstatte Anzeige bei der Polizei.

C
Von Cristian
NoCall-Redaktion
2 Min. Lesezeit
#Smishing#SMS mit Link#Phishing-SMS#Betrugs-SMS melden#RTR Meldestelle

Quellen und Prüfung

Geprüft:

Nummerierung, Anbieterwerkzeuge und Meldeverfahren können sich ändern. Prüfen Sie sensible Schritte bei der verlinkten offiziellen Stelle.

Artikeldetails

Redaktionelle Inhalte, von NoCall geprüft, mit praktischem Kontext zum Erkennen verdächtiger Anrufe und Nachrichten.

Autor: Cristian2 Min. Lesezeit

Einen verdächtigen Anruf erhalten?

Schlage die Nummer in NoCall nach, bevor du Daten weitergibst, zurückrufst oder einen Link anklickst.

Suche eine Telefonnummer oder einen Unternehmensnamen (Wien Energie, A1 und Magenta Telekom...), um zu prüfen, ob sie als Spam gemeldet wurde.